EU- Kommissar Öttinger: „Europa ist ein Sanierungsfall!“

Günther ÖttingerAnlässlich einer Veranstaltung der Deutsch- Belgisch- Luxemburgischen Handelskammer in Brüssel, sprach der deutsche EU- Kommissar Günther ÖTTINGER klare und alarmierende Worte über den Zustand der EU. Wörtlich sagte er: „Mir macht Sorge, dass derzeit zu viele in Europa noch immer glauben, alles werde gut". Aber „Europa ist ein Sanierungsfall!"

Weiter sagte ÖTTINGER, Brüssel habe die wahre schlechte Lage Europas noch immer nicht genügend erkannt. Statt die Wirtschafts- und Schuldenkrise zu bekämpfen, zelebriere Europa „Gutmenschentum" und führe sich als „Erziehungsanstalt" für den Rest der Welt auf!

Ebenfalls grosse Sorgen machen ihm andere EU- Mitgliedsländer. ÖTTINGER: „Mir machen Länder Sorgen, die im Grunde genommen kaum regierbar sind, wie Bulgarien, Rumänien oder Italien". Dazu komme, dass in vielen Ländern EU- kritische Bewegungen stärker würden, wie z. B. in Grossbritannien.

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EU - Martin Schulz, Nobelpreis, Demokratie und EU- Privilegien

EU-Krise - Die letzten Tage Europas?Der bekannte deutsche Publizist und Buchautor HENRYK M. BRODER hat unter dem Titel „Wir erleben die letzten Tage Europas“, einen äusserst kritischen Vortrag über die EU gehalten, den er jetzt auch veröffentlichte. Nachfolgend einige Auszüge.

Die Verleihung des Friedens- Nobelpreises an die EU wurde weltweit kritisiert und mit ungläubigem Staunen zur Kenntnis genommen. HENRYK M. BRODER schreibt dazu:

„Die EU auszuzeichnen, weil sie den Frieden in Europa bewahrt habe ist so albern, als würde man die Heilsarmee dafür auszeichnen, dass sie nicht in das Geschäft mit Alkohol, Drogen und Waffen eingestiegen ist“.

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Der Einfluss der Lobbyisten im Bundeshaus

Sie sind während der Session überall in den Wandelhallen des Bundeshauses anzutreffen: Die Lobbyisten der Banken und Versicherungen, der Pharma-Industrie, der Gewerkschaften, der Verbände und der Firmen. Sie sollen offiziell die National- und Ständeräte mit „Informationen" versorgen, d.h. sie letztlich aber dahingehend beeinflussen, dass sie die Abstimmungen in ihrem Sinn tätigen! Vorausgehend erhalten die Parlamentarier Einladungen zu allen möglichen Veranstaltungen, wie Vorträge, Apéros, Talks, zum Lunch, zum Essen... Das Ziel der Lobbyisten bei diesen „Parlamentariertreffen" ist es, erste Kontakte zu den National- und Ständeräten herzustellen.

Aber wie kommen eigentlich diese Lobbyisten ins Bundeshaus? Jeder National- und Ständerat erhält zwei „Eintrittskarten" (Ausweise) für das Bundeshaus, welche er jeweils zwei Personen abgeben kann. Der Inhaber dieser Karte hat dann während vier Jahren dauernd und uneingeschränkt Zugang zum Bundeshaus! Diese „Eintrittskarten", welche eigentlich für persönliche Mitarbeiter oder Familien-Angehörige bestimmt wären, werden von den Parlamentariern aber meistens an Lobbyisten abgegeben.

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Irrationalbank

Diese Masslosigkeit! Aus welchen Opportunitätserwägungen tätigte unsere Nationalbank Fremdwährungskäufe von über 450 Milliarden Franken? Will sie die Welt retten? Entspricht dieses vorbehaltlose Entgegenkommen einem Gentlemenagreement, um den wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas und Amerikas (auf unsere Kosten) zu verzögern? Die Anbindung des Frankens an den Euro und das unablässige Gelddrucken der EZB und der Fed, entwerten unsere Währung zusätzlich. Die Liebe der Schweizerischen Nationalbank zu unserer Exportwirtschaft kann nur ein Vorwand sein, da das so genannt "existentielle" Problem des internationalen Absatzes, auf andere Weise gelöst werden könnte.

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Die EURO- Skepsis in Deutschland steigt!

EU-Skepsis steigt!Einer Umfrage unter 1'000 Personen, im Auftrag der BERTELSMANN- Stiftung ist zu entnehmen, dass EU und EURO in Deutschland nicht mehr hoch im Kurs stehen. Nur noch 52% der Deutschen sagen, dass sie durch die EU persönliche Vorteile hätten. Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, ohne die EU besser zurecht zu kommen: „Deutschland kann es auch alleine!“ 48% der Deutschen glauben auch, ihr Land sei durch die EU- Mitgliedschaft unsicherer geworden.

Noch schlechter sieht es beim EURO aus. Zwei von drei Personen (65% der Befragten) sagten bei der Umfrage, es würde ihnen mit der deutschen Mark besser gehen!

Auch die skeptische, anti-europäische-Einstellung der Bürgerinnen und Bürger  werde immer stärker, betont die Stiftung; sowohl beim „Nord-Süd-Gefälle“, als auch zwischen den Nationen untereinander.

Quelle: FOCUS, Die Glocke etc.

 
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